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Der Waschbär ernährt sich omnivor, d. h. er ist ein Allesfresser.Seine Ernährung in freier Wildbahn: Ein Drittel, etwa 33%, seiner Nahrung besteht aus pflanzlichen Teilen. Diese sind je nach Jahreszeit recht verschieden. Ist im Frühjahr noch wenig 'Grünfutter' auf seinem Speiseplan zu finden, so sorgt der Sommer mit vielen frischen Beeren und Getreide und der Herbst mit reichlich Obst für eine sehr abwechslungsreiche Ernährung in diesem Punkt. Der Winter hingegen leistet mit wenig Fallobst nur einen geringen Beitrag. Die etwa 40% seiner Nahrung, die wirbellose Tiere darstellen, kann der Waschbär am besten im Frühjahr erreichen. Dann ist das Angebot an Schnecken, Würmern und Käfern sehr groß. Auch im Sommer und Herbst sind diese Tiere gut zu finden und liefern dem Bären so fast das ganze Jahr Proteine. Nur der Winter setzt den Bären auch in diesem Punkt auf Diät. Mit ca. 27% bilden die Wirbeltiere den geringsten Anteil der Nahrung des Waschbären. Im Frühjahr und Sommer erwischt er neben ausgewachsenen Mäusen auch deren Nachommen und plündert ab und an ein Vogelnest, wobei da noch zweitrangig ist, ob sich darin noch Eier oder schon Küken befinden. Schon ab Herbst wird der Waschbär mehr und mehr zum Vegetarier, da dann nur noch sehr selten Wirbeltiere zu erhaschen sind. Mit viel Glück kann er im Winter in einem eisfreien Gewässer einen Fisch fangen oder findet eine Maus. Der Waschbär erklärt Jenes zu seiner Hauptnahrung, was in der gerade vorherrschenden Jahreszeit am meisten zur Verfügung steht. So nimmt er im Frühjahr überwiegend tierische Nahrung zu sich, wogegen Sommer und Herbst ihn am häufigsten zu pflanzlicher Kost greifen lassen. Der Winter setzt den Bären eher auf Diät, da er bei Schneefall den Schlafplatz nicht verlässt. Erst Tauwetter und milde Tempetaturen veranlassen ihn wieder auf Nahrungsuche zu gehen. Die Darmdurchlaufzeit eines Waschbären beläuft sich auf etwa 9-14 Stunden. Das heißt, das was er im Laufe einer Nacht zu sich nimmt, scheidet er auch erst in der darauffolgenden wieder aus und muss so am Tag, den er zum Schlafen nutzt, nicht für sein Geschäft den Schlafplatz verlassen. Im Normalfall nimmt er etwa 200 gr Nahrung pro Nacht zu sich, im Herbst allerdings erhöht sich die Menge auf das Doppelte, also ca. 400 gr. Dieser Überschuß an Kalorien wird in ein ordentliches Fettpolster für den Winter investiert. Schließlich zerrt ein Bär davon den größten Teil des Winters.
Seine Ernährung in Gefangenschaft:Auch in Gefangenschaft kann man sich sehr gut an der Natur orientieren. Die allermeisten Bären mögen sehr gern süßes Obst wie Bananen, Äpfel oder Weintrauben. Auch Gemüse wie z. B. Karotten oder Paprika wird gern genommen. Gerade im Herbst/Winter beschränkt sich die Nahrung fast ausschließlich auf Vegetarisches. Nebenbei reicht man gutes Hunde- oder Katzenfutter, sowie ab und an frisches Fleisch, was aber auch nicht jeder Waschbär annimmt. Als Leckereien eignen sich Nüße, Hundekuchen oder ähnliches recht gut. Aber vorsicht, Waschbären sind unglaublich neugierig und probieren alles was ihnen zwischen die Pfoten kommt. Deshalb sollte man Menschennahrung, die nicht für den Bären vorgesehen ist, so verstauen, dass er nicht drankommen kann.
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Insgesamt |